Das von Frankreich unterstützte Werk des französischen Militärarchitekten Vauban wurde von der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Die zwölf ausgewählten Festungsanlagen veranschaulichen die Vielseitigkeit des Werkes von Vauban (1633-1707), dem Meister der Poliorcetik: der Kunst, Städte zu belagern bzw. zu verteidigen.
Die Stadt Besançon mit ihrer Zitadelle, ihrem Befestigungsgürtel und dem Fort Griffon (Departement Doubs) hatte folgende Festungsanlagen zu einem gemeinsamen Projekt vereint: die pentagonale Zitadelle von Arras (Dep. Pas-de-Calais), die Festungsanlagen Blaye-Cussac-Fort-Médoc (Dep. Gironde), den Festungsgürtel der Stadt Briançon mit ihren Forts und der Asfeld-Brücke (Dep. Hautes-Alpes), den goldenen Wachturm von Camaret-sur-Mer (Dep. Finistère), die Neustadt von Longwy (Dep. Meurthe-et-Moselle), das Fort von Mont-Dauphin (Dep. Hautes-Alpes), die Zitadelle von Mont-Louis (Dep. Pyrénées-Orientales), den Festungsplatz von Neuf-Brisach (Dep. Haut-Rhin), die Zitadelle von Saint-Martin-de-Ré (Dep. Charente-Maritime), die Küstenwachtürme von Tatihou-Saint-Vaast-la-Hougue (Dep. Manche) und schließlich den Befestigungsgürtel sowie die Festungsanlagen in Villefranche-de-Conflent (Dep. Pyrénées-Orientales).
www.sites-vauban.org